Rund ums Parkfest

Kleine und große Geschichten

Rund ums Parkfest

Hier finden Parkfestfreunde viele kleine und große Geschichten vom Parkfest. Neben Neuigkeiten von Parkfest-Partnern gibt es hier Hintergrundberichte aus dem Park. So weiß man schon vorher was am letzten Augustwochenende abseits des Kulturprogramms los ist oder erfährt im Nachhinein exklusiv von Ereignissen und wichtigen Weichenstellungen für das Fest.

Jedes Parkfest erfordert mehr als 7000 Arbeitsstunden!

Büro auf dem Gelände
Büro auf dem Gelände

Was Waltrop für drei Tage zum kulturellen Mittelpunkt im Ostvest macht, kostet einiges an Zeit, Aufwand und Material. Inklusive aller Helfer und Partner des Festes werden in den Monaten von Januar bis Juli rund 2000 Arbeitsstunden für die Planung und Promotion des Festes geleistet.

Mitte August, genau sieben Tage vor dem Fest beginnen die Arbeiten im Stadtpark mit ersten Begehungen und Materialtransfers. Am folgenden Wochenende vor jedem Fest wird der Park mit Bauzäunen gesichert. Bis zur Eröffnung werden insgesamt auf 1400 Metern Länge Mobilzäune errichtet.

Am Montag vor der Veranstaltung zieht das komplette Parkfest aus seiner 450 Quadratmeter großen Lagerhalle in ein mobiles Lager aus vier Materialcontainern, einem Bauwagen und zwei großen Zelten um. Dafür sind die Parkfest-Mitarbeiter mehr als einen Tag lang unterwegs. Für den Transport werden zwei LKWs, zwei Traktoren, zwei PKWs und vier Anhänger benötigt.

Büro auf dem Gelände
Büro auf dem Gelände

In den drei verbleibenden Tagen vor dem Parkfest finden umfangreiche Aufbauarbeiten auf dem gesamten Gelände statt. Die Veranstaltungsleitung um Claudia Schänzer und Marco Patruno wird in der Aufbauwoche von bis zu 30 Helfern unterstützt, während der Veranstaltung zählt die Parkfestcrew insgesamt 56 Leute. Weitere 16 Helfer sind mit der Parkreinigung während des Festes beschäftigt.

Die Crew vereint viele langjährige Mitarbeiter mit unterschiedlichen Professionen und Arbeitsschwerpunkten, die die Durchführung des Großereignisses in verschiedensten Funktionen länger als eine Woche vor Ort planen und vorbereiten.

Sie stellen im Park unter anderem rund 50 Stände, Pavillons, Pagoden, Sonnensegel und Zelte verschiedener Größe auf. Zeltverleiher aus der Umgebung bestücken das Fest zudem in mehr als 400 Arbeitsstunden mit 17 Pagoden und fünf Großzelten.

Die eigene Wasserversorgung wird mit mehr als 2000 Metern Schlauch gesichert. Erhellt wird das Spektakel unter anderem durch über 2000 Glühbirnen an 1500 Metern Lichterkette und spezielle Beleuchtungskonzepte im ganzen Park, die erhebliche logistische Anforderungen stellen. In den Spitzenzeiten hat das Parkfest eine Leistungsaufnahme von über 650.000 Watt. Verstromt wird der Park seit dem ersten Fest von einer Firma aus Castrop-Rauxel. Dazu braucht es rund 280 Arbeitsstunden, 19.000 Meter Kabel und bis zu 160 Verteilerschränke. Das Waltroper Parkfest verbraucht insgesamt gut 30.000 Kilowattstunden Strom.

Büro auf dem Gelände
Büro auf dem Gelände

Parkfestcrew, Bauhof, Feuerwehr, Vereine, Verbände und Waltroper in verschiedenen, teilweise ehrenamtlichen Funktionen packen im Park mit an, denn am Wochenende wollen sie den zahlreichen Parkfestbesuchern ein großes Erlebnis bieten: Neben dem vielseitigen Kulturprogramm auch noch den Sonntagsmarkt, den Handwerkermarkt, den Parkbasar, die Vereinsmeile, einen Garten der Klänge, Kunstausstellungen und ein großes Spielfest für die Kleinen. Beim Abschlussfeuerwerk freuen sich dann alle Helfer hoffentlich wieder über ein gelungenes Parkfest – obwohl es für sie auch der Startschuss zu einer weiteren Runde harter Arbeit ist.

Nach ca. 2000 Stunden Vorabplanung und Promotion, weiteren 2000 Stunden Arbeit während der Aufbauwoche und ebenso vielen Arbeitsstunden während der Veranstaltung selbst muss das ganze Fest wieder zurück in die Lagerhalle neben dem Freibad. Dazu sind Team und Helfer weitere 1200 Stunden auf Achse. Auf die anschließende Nachbereitung folgt dann nach einer kurzen Verschnaufpause auch schon die Frühphase der Budget- und Programmplanung - denn nach dem Fest ist vor dem Fest.

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